Pharaoameisen bekämpfen – professionelle Hilfe bei Befall im Gebäude

Pharaoameisen gehören zu den problematischsten Ameisenarten im Innenbereich. Die winzigen tropischen Ameisen breiten sich ausschliesslich in beheizten Gebäuden aus und zählen weltweit zu den bedeutendsten Hygieneschädlingen.
MAEZY Schädlingsbekämpfung GmbH unterstützt Privatpersonen, Verwaltungen, Unternehmen, Spitäler und öffentliche Einrichtungen bei der professionellen Bekämpfung von Pharaoameisen in der Ostschweiz, im Rheintal, in St. Gallen, Graubünden und Liechtenstein.
Ein Pharaoameisenbefall sollte niemals unterschätzt werden, da sich die Tiere über Lüftungen, Leitungen und Versorgungsschächte auf ganze Gebäude oder benachbarte Liegenschaften ausbreiten können.
Was sind Pharaoameisen?
Die Pharaoameise (Monomorium pharaonis) ist eine sehr kleine tropische Ameisenart, die sich in Mitteleuropa fast ausschliesslich in beheizten Gebäuden vermehren kann.
Typische Merkmale:
- bernstein-gelbe Farbe
- dunkler Hinterleib
- nur etwa 2 mm gross
- sehr schlanker Körper
- langsame Wanderbewegungen entlang von Duftspuren
Die Königinnen sind selten sichtbar und werden maximal etwa 5 mm gross. Da Pharaoameisen extrem klein sind, werden sie häufig erst spät erkannt.
Wie erkenne ich Pharaoameisen?
Typische Hinweise auf einen Befall:
- sehr kleine gelbliche Ameisen in Küche oder Bad
- Ameisen entlang von Wasserleitungen oder Lavabos
- Ameisen aus Steckdosen oder Ritzen
- Wanderstrassen entlang von Wänden
- ganzjährige Aktivität im Gebäude
Im Gegensatz zu einheimischen Ameisen suchen Pharaoameisen bevorzugt:
- eiweissreiche Nahrung
- Fleisch
- Wurst
- Brot
- feuchte Bereiche
Süssigkeiten stehen weniger im Vordergrund.
Wo verstecken sich Pharaoameisen?
Pharaoameisen nutzen kleinste Hohlräume und verstecken sich oft in:
- Steckdosen
- Elektrogeräten
- Warmwasserleitungen
- Zwischendecken
- Lüftungsschächten
- Mauerwerk
- Fussleisten
- Versorgungsschächten
Da die Kolonien viele Königinnen enthalten, können jederzeit neue Tochtervölker entstehen.
Warum breiten sich Pharaoameisen so schnell aus?
Bereits wenige Arbeiterinnen und einige Larven reichen aus, um ein neues Volk zu gründen. Dadurch können sich Pharaoameisen innerhalb kurzer Zeit:
- im ganzen Gebäude
- über mehrere Wohnungen
- über ganze Häuserblocks
- in benachbarte Liegenschaften
ausbreiten.
Besonders problematisch: Die einzelnen Kolonien bekämpfen sich gegenseitig nicht.
Hat ein Befall mit mangelnder Sauberkeit zu tun?
Nein.
Ein Pharaoameisenbefall hat nichts mit schlechter Hygiene zu tun. Die Einschleppung erfolgt meist unbemerkt über:
- Warenlieferungen
- Kartons
- Möbel
- Verpackungen
- Transporte
Sobald geeignete Temperaturen und Feuchtigkeit vorhanden sind, können sich die Ameisen dauerhaft ansiedeln.
Warum sind Pharaoameisen problematisch?
Pharaoameisen gelten als Hygieneschädlinge, da sie:
- Krankheitskeime verschleppen können
- Lebensmittel verunreinigen
- sich in sensible Bereiche ausbreiten
- ganzjährig aktiv bleiben
Besonders kritisch ist ein Befall in:
- Spitälern
- Pflegeheimen
- Grossküchen
- Lebensmittelbetrieben
Dort können die Ameisen sogar in sterile Bereiche oder Verpackungen eindringen.
Kann ich Pharaoameisen selbst bekämpfen?
In der Regel nein. Handelsübliche:
- Ameisensprays
- Köderdosen
- Hausmittel
reichen bei Pharaoameisen meist nicht aus.
Falsche Bekämpfungsversuche führen häufig dazu, dass sich die Kolonien weiter aufteilen und noch stärker im Gebäude verbreiten. Eine erfolgreiche Bekämpfung erfordert:
- Fachwissen
- professionelle Ködersysteme
- genaue Kontrolle der Befallsbereiche
- koordinierte Behandlung
Wissenswertes über Pharaoameisen
Die ursprünglich tropische Ameisenart stammt vermutlich aus Afrika oder Indien und wurde durch den internationalen Warenverkehr weltweit verbreitet. In der Schweiz wurde die Pharaoameise erstmals Anfang des 20. Jahrhunderts nachgewiesen. Da sie dauerhaft warme Temperaturen benötigt, überlebt sie bei uns fast ausschliesslich in beheizten Gebäuden.
Professionelle Bekämpfung von Pharaoameisen
MAEZY Schädlingsbekämpfung GmbH setzt bei Pharaoameisen auf professionelle Bekämpfungsverfahren mit speziellen Ködersystemen und gezielten Kontrollmassnahmen. Je nach Situation müssen:
- mehrere Wohnungen
- angrenzende Gebäudeteile
- Nachbarliegenschaften
- Versorgungsschächte
in die Bekämpfung einbezogen werden. Eine frühzeitige professionelle Behandlung verhindert eine massive Ausbreitung.
Sie haben Fragen oder brauchen Hilfe?
Yvonne Ziegler +41 78 792 22 16
Martin Maeder +41 78 230 20 21
info@maezy.ch


